Das ist eine Kopie meines Postings auf Google+ – irgendwie ist mir das auf dem eigenen Blog doch besser aufgehoben 🙂

Feierabend-Projekt erfolgreich abgeschlossen – fehlt nur noch die Doku.

Durch unseren dedizierten Mailserver war es für Kunden immer recht aufwändig, die Einrichtung im Mailprogramm vorzunehmen. Zwar besteht für alle Kunden nur eine URL für alle Dienste (“kunden.aditsystems.de” für POP3, IMAP, SMTP, FTP, Webmail, Confixx, PHPMyAdmin, …), jedoch gabs trotzdem immer noch Probleme.

Mozilla definierte nun schon vor längerem die “AutoConfiguration” (https://wiki.mozilla.org/Thunderbird:Autoconfiguration) für Thunderbird, die von KMail und Evolution übernommen wurde.
Implementierung bei uns war denkbar einfach: XML-Datei ablegen, DNS-Einträge und Apache-vHost erstellen, fertig. Seit dem reicht es in Thunderbird, den eigenen Namen, die Mailadresse sowie das Passwort des Postfaches anzugeben, damit Thunderbird die Einstellungen von uns abrufen und das Konto damit anlegen kann.

Nur bei Outlook war das bisher nicht möglich. Microsoft definierte zwar schon für Outlook 2007 ihr “Autodiscover”, das dortige XML habe ich aber nie zum Laufen bekommen.

Kürzlich wurde dann AutoMX veröffentlicht: www.automx.org

Dies ist ein Python-Skript, welches für Thunderbird und Outlook jeweils die Autoconfig bzw. die Autodiscovery übernimmt, indem es die “passende” XML-Datei ausgibt.

Leider war die Konfiguration mit Confixx und dem gewünschten Setup, abhängig von der Kunden-Domain einen anderen Mailserver-Hostnamen auszugeben (z.B. für Reseller o.ä.), nicht möglich (oder ich zu unfähig).

Allerdings kann man mittels “automx-test info@aditsystems.com” sich wunderbar das generierte XML-Dokument ausgeben lassen – was nun in unserem eigenen Setup, angelehnt an die Mozilla Autoconfiguration, wunderbar seinen Dienst erfüllt.

Somit können nun auch alle Anwender von Outlook 2007 und 2010 schlichtweg unter Angabe ihres (Absender-)Namens, ihrer E-Mail-Adresse sowie des Passwortes ihr Konto einrichten.

Einziger Haken: AutoConfig arbeitet mit HTTP-URLs, Autodiscovery versucht zuerst HTTPS. Ein Wildcard-Zertifikat ist nicht möglich, Multidomain-SSL-Zertifikate zu teuer bzw. nicht machbar – somit wird eine kurze Warnung angezeigt. Sobald diese ignoriert wurde, arbeitet Outlook wunderbarst 🙂

Am Wochenende erfolgt noch die Dokumentation und Ankündigung für alle Kunden – funktionieren tuts aber bereits jetzt.

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