Anton Dollmaier


Yet another personal Blog?

28 Dec 2012 »

Früher[tm] – das Web 2.0: Alle konnten mitmachen, die eigenen Blogs florierten.

Was kam danach mit dem Web 3.0? Seit Facebook, Google+ und Twitter bestimmen nun Konzerne, was wir von unseren Freunden zu Gesicht bekommen.

Alle Inhalte, die wir in die “Sozialen Netzwerke” (Früher hießen Caritas und Bahnhofsmission so) stellen, werden gefiltert und analysiert: Dürfen die anderen “Freunde” diesen Beitrag überhaupt sehen? Facebook verschlimmert das ganze sogar noch: nur Unternehmen, die Geld zahlen, werden überhaupt im Stream der Beiträge aufgeführt.

Dazu kommt noch ein anderer Aspekt: sobald die Inhalte, die wir wohlüberlegt (oder manchmal auch weniger überlegt) dort eingestellt haben, aus dem “Tagesgeschehen” draußen sind, finden wir diese niemals wieder. Oder, noch schlimmer: Inhalte, die wir eigentlich gelöscht haben, sind weiterhin abrufbar (schon mal versucht, ein Facebook-Profil oder ein einzelnes Foto zu löschen?).

Johnny Häusler von Spreeblick brachte es auf den Punkt: wir müssen wieder “das Web zurückerobern“!

Diesem Aufruf, zukünftig doch weniger auf Facebook und Konsorten zu veröffentlichen und stattdessen zu dezentralisieren, will ich folgen.

Deshalb werden auf diesem Blog zukünftig alle relevanten Inhalte, die bisher auf Facebook und Twitter gepostet waren, erscheinen. Auf den Plattformen folgen nur noch Links hierhin.

Wozu das alles? weil ich es kann 🙂 Scherz beiseite – weil es Sinn macht. So gibt es volle Kontrolle über die Inhalte, die keiner löschen kann (außer mir selbst), mehr Möglichkeiten – und es erreicht genauso viele Leser, wenn nicht sogar mehr.

Posten geht dank der WordPress for Android-App auch unterwegs, das Social-Plugin für WordPress (bzw. die Twitter-Tools) übernehmen den Push zu den Netzwerken.

Wer mitlesen will, kann auf den RSS-Feed zurückgreifen (Outlook und Thunderbird können RSS-Feeds verarbeiten – “ich kann kein RSS” gilt nicht mehr!).

Danke fürs Lesen – hoffentlich noch länger 🙂

© Anton Dollmaier